Die Geschichte der Plakatjäger
Als wir das erste Plakat in einem staubigen Archiv fanden, wussten wir, dass wir eines Tages Neudrucke von diesen grafischen Meisterwerken machen würden. Jedes einzelne Plakat ist so schön, dass es verdient, wieder ins Rampenlicht zu kommen.
Außerdem ist es wunderbar, die Plakate so zu genießen, wie sie gedacht waren: Als große, farbenprächtige, attraktive Kunstwerke.
Als Plakatjäger haben wir Plakate und Fakten gesucht. Die Plakate haben wir auf der ganzen Welt gefunden, hier ein paar Beispiele: Library of Congress i Washington, Plakatmuseum in Lahti, bei Privatpersonen in Norwegen und so weiter. Die Plakate, an denen wir interessiert waren (und sind) können an den unwahrscheinlichsten Orten auftauchen. Das ist das Nette an der Plakatjagd.
Unsere Jagd nach Fakten bedeutete viele Wochen in Bibliotheken und Archiven, zum Beispiel in der Finnischen Nationalbibliothek, dem Zentralarchiv für Bildkunst und Brages Ausschnittarchiv. Da fanden wir Informationen über die Künstler und wie die Werbebranche in Finnland früher funktionierte. Am meisten Spaß hat jedoch gemacht, die Künstler aufzusuchen, die in der guten alten Zeit dabei waren und dann Interviews mit ihnen zu machen.
Hier kommen ein paar Fotos vom Come-to-Finland-Team auf Plakatjagd:
Ein Bild aus dem Ausschnittarchiv Brage: so sah die Arbeit der Künstler an in ihren Plakaten in den 1930er Jahren aus.
Professor Erik Bruun freut sich, als Magnus Londen ihm berichtet, dass wir zwei Plakate gefunden haben, von denen er selbst nicht glaubte, dass es sie noch gab.

Ein Bild aus der Branchenzeitschrift Mainosuutiset (aus den 1960er Jahren) mit einem Plakat von P.O.Nyström. Leider ist es uns noch nicht gelungen, das originale Plakat zu finden – aber ein Plakatjäger gibt nie auf!
Eine Perle: Im Archiv der Luftfahrtbehörde finden wir ein Perle des Künstlers Juha Anttinen.

Auf dem Fest: Als Come to Finland erschien, luden wir die Künstler ein, die wir während der Arbeit getroffen hatten. Hier sitzt Lasse Hietala (li.) mit seinem alten Freund Erik Bruun zusammen und schaut das Buch an.
Magnus Londen sucht nach Fakten im Archiv der Åbo Akademi.
Das Buchprojekt: Alla Plakate sind versammelt. Jetzt brauchen wir den Überblick und den bekommen wir, indem wir Miniaturbilder vor uns ausbreiten. Magnus Londen (li) und Ant Simons arbeiten.
Wir haben während der ganzen Arbeit Fotos gemacht, sie ergänzen das Material des Buchs. Unter anderem haben wir die letzte hysterische Nacht vor der Ablieferung an den Verlag dokumentiert. Zur Internetausstellung >>.
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